Angst zu versagen – Erreiche alle Ziele mit diesen 5 Tipps

Angst zu versagen – Erreiche alle Ziele mit diesen 5 Tipps

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„Höre nie auf anzufangen; fange nie an aufzuhören“ – Horaz


Da sitze ich also wieder.
Vor dem Rechner, schon den ganzen Tag.
Ich habe frei.
Eigentlich wollte ich heute richtig viel machen, voll was reißen, endlich in die Gänge kommen.
Noch gestern Abend, kurz bevor ich ins Bett gegangen bin, hab ich mir all die Dinge überlegt die ich heute angehen wollte.

Jetzt ist es 17 Uhr, ich stecke mitten in der dritten Staffel irgendeiner Serie und naja, jetzt lohnt es sich auch nicht mehr anzufangen.
Das Bett ist so schön warm.

Aber an meinem nächsten freien Tag mache ich all die Dinge die ich mir vorgenommen hab, auf jeden Fall.
Dan steh ich früh auf, mit der Sonne – und leg los.




Warum Du Ziele hast

Als kleine Kinder dürfen wir groß träumen. Es ist ok, dass wir Astronaut oder Ballerina werden wollen. Wir verkleiden uns, spielen Cowboy und Arzt und die ganze Welt ist ein Ort voller Möglichkeiten, die es nur zu entdecken gilt.

Als Kind denkst Du nicht darüber nach, ob irgendetwas nicht möglich ist. Du machst es einfach und entweder es klappt, oder Du bist um eine Erfahrung reicher.


Wir werden erwachsen und mit jedem Jahr, dass auf unserer Uhr hinzukommt, schwinden die großen Träume und machen Platz für etwas, das allgemein als “Realität” angesehen wird.

In der Schule wird uns beigebracht still zu sitzen und zu funktionieren. Alle Kinder lernen das Gleiche, Individualität hat hier keinen Platz.

Dabei sind Ziele und Träume so wichtig.
Sie weisen Dir den Weg zu Dir selbst und geben Aufschluss darüber, wo Deine Leidenschaft liegt.

Träume sind ein wunderbarer Antrieb.

Doch viel zu schnell lernen wir als Kinder, dass das Leben weder ein Ponyhof ist, noch, dass wir alles werden können was wir wollen.



Alles was vorstellbar ist, ist möglich.



Was genau hält uns als Erwachsene auf zu träumen, diese Träume ernst zu nehmen und sie zu leben?


5 Gründe, warum Du Deine Ziele nicht erreichst

  • Es sind nicht Deine Ziele
  • Du stehst Dir im Weg
  • Du gehst Dir aus dem Weg
  • Du siehst das Ziel, aber willst/kannst nichts dafür tun, um es zu erreichen

  • und der letzte und oft wichtigste Punkt:

  • Du hast Angst zu versagen



    1. Es sind nicht Deine Ziele

    Finde ganz genau heraus, ob das, was du machst, das was du machen willst und das wovon Du denkst, dass es Dein Ziel ist, auch wirklich Deine Träume, Wünsche und Gedanken sind.

    Mach es nicht für Deine Eltern.
    Mach es nicht für deine Freunde.
    Mach es nicht für deinen Partner.
    Mach es nicht um in der Gesellschaft angesehen zu sein.

    Mach es für Dich.

    Wenn Du Dein erreichtes Ziel vor Augen hast, an der Finishline stehst, wen siehst Du dort?
    Jubelt Deine Familie Dir zu? Deine Freunde?

    Wie fühlt es sich an, wenn niemand von ihnen da wäre?

    Willst Du es dann immer noch?

    Es ist toll den Rückhalt und die Unterstützung von den Menschen zu haben, die uns nahe stehen. Aber mach Dir bewusst, dass es nicht darum geht sie glücklich zu machen.

    Das hier ist Dein Leben.



    2. Du stehst Dir im Weg

    Eine Veränderung im Leben beginnt immer mit Dir.

    Egal wo Du hin willst, wenn Dir Deine eigenen Probleme im Weg stehen, kommst Du nicht voran.

    Der Weg zum Ziel muss weder perfekt, noch ohne Unwägbarkeiten sein. Genieße den Prozess.
    Auch wenn Du im Moment denkst es geht nicht weiter. Schau auf Deine Situation, drehe Dich auch mal um und erkenne, wie weit Du schon gekommen bist.

    Sei bereit, Deinen Weg zu ändern und die Nadel Deines Kompasses etwas drehen zu lassen.

    Sei offen für Veränderungen und dafür, dass Du Dich während des Prozesses hinterfragst, dein Ziel in Frage stellst und mit Dir haderst.
    Das alles ist völlig normal, total ok und es wäre ein Wunder, wenn das bei Dir nicht der Fall wäre.

    Sei geduldig.


    3. Du gehst Dir aus dem Weg

    Wenn Du immer wieder merkst, dass Du keine Kraft hast, etwas zu ändern. Wenn es dir schier unmöglich scheint, dich voran zu bringen:

    Schau auf Dein Leben, bevor Du einem Ziel hinterherläufst.

    Wo wird die Energie gerade mehr gebraucht?
    Warum hast du keine Kraft für Deine Ziele?

    Hast Du ungeklärte persönliche Verhältnisse die unterbewusst in Dir arbeiten?
    Gibt es Hürden in Dir, die Du versuchst nicht zu nehmen, obwohl sie immer da sind?

    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es unbedingt notwendig ist, dass Du Dich zuerst, wirklich zuerst um Dich kümmerst!
    Egal wohin Du gehst, Deine Probleme nimmst Du immer mit.

    Erst als ich mich meiner Depression gestellt habe, als ich mir eingestand schwach zu sein, konnte ich daraus Kraft ziehen.

    Ich wollte es auch vorher schon immer, aber es war einfach nicht möglich. Ich wurde immer wieder zurück geworfen.

    Stehe zu allem was Du bist. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu Dir und zu allem, was Du erreichen willst.


    4. Du siehst das Ziel, aber willst/kannst nichts dafür tun, um es zu erreichen

    Das wäre ungefähr so, als würdest Du unbedingt im Lotto gewinnen wollen- aber selbst spielen? Das kommt nicht in Frage.
    Wenn du nur den Erfolg möchtest, den Weg aber nicht gehen willst, wirst Du nie zu schätzen wissen, was am anderen Ende auf Dich wartet.

    Was auch immer es ist, das Du im Leben erreichen willst. Wenn Du nicht gewillt bist, die Arbeit zu tun, willst Du es nicht wirklich.


    5. Du hast Angst zu versagen

    Der heilige Gral.

    Die Angst vor dem Versagen lähmt so viele Menschen, unglaublich.

    Warum fürchten sich so viele davor, etwas zu versuchen, egal ob es klappt oder nicht?

    Ob es ein Relikt aus der Kinder-Eltern Beziehung ist, oder jegliche Erfahrungen die wir mit dem Scheitern gemacht haben.
    Wir schleppen sie mit uns rum und holen sie – wenn nötig – heraus. Ganz schön unpraktisch, diese alten Geschichten die uns daran hindern im Jetzt zu sein und zu leben.

    Welche Geschichte trägst Du mit Dir herum und wie lange willst Du das noch tun?


    Die Angst und Dein Mindset

    Angst ist..

      ein wunderbarer Motivator.
      der Indikator dafür, dass Du aus der Komfortzone austrittst.
      etwas, dass angenommen, wahrgenommen und gesehen werden will.


    Ich selbst war ein wahnsinnig ängstliches Kind, jede “Welle” an der Ostsee konnte mich zum sprinten bewegen. Jedes krabbelnde Tier war mir ein Graus. Ich hatte Angst im Dunkeln, Angst zu sterben und irgendwann, hatte ich sogar Angst vor dem Leben.

    Bis mir klar wurde, dass wenn ich mich mein ganzes Leben lang vor etwas imaginärem fürchte, ich nie leben würde.

    Und diese Vorstellung war schlimmer, als alles Scheitern jemals sein könnte.


    Ich kann mir alles vorstellen, auch das Schlimmste der Welt. Aber muss ich das wirklich machen?
    Muss ich mir ausmalen was alles passieren könnte?
    Wie die Leute gucken?
    Was sie sagen?

    Wenn Dir klar wird, dass Du dir Deine eigene Realität erschaffst, hast Du die Möglichkeit, sie alles sein zu lassen, was Du möchtest.

    Hab keine Angst davor, was alles nicht klappen könnte. – Stell Dir vor was alles klappen könnte.
    Es ist egal was irgendwer über Dich denkt. – Was denkst du über Dich?

    Befreie Dich von der Angst, nicht gut genug zu sein und davor was geschehen könnte, wenn Du Dein Ziel nicht erreichst.


    Was ist das schlimmste was passieren könnte, das allerschlimmste?

    Stell es Dir vor.

    Ist es wirklich so schlimm? Unumkehrbar? Nicht wieder hinzubekommen?

    Was auch passiert, vertraue Dir, dass Du alles in Dir hast um jede Situation zu meistern.


    Du kannst nicht verlieren, entweder Du gewinnst, oder Du lernst dazu.



    Das Problem mit der Komfortzone

    Wir leben in einer Gesellschaft, die sich nach Komfort sehnt.
    Viele Menschen wollen Stabilität und Sicherheit und bezahlen mit der Möglichkeit, zu wachsen.

    Woher weißt Du, ob du dazu gehörst?

    Wenn es Dich mehr schmerzt, Dein Ziel für immer fallen zu lassen, als es Dich schmerzt zu scheitern, dann weißt Du, Du gehörst nicht dazu.

    Du willst etwas wirklich, aber weißt nicht, warum Du Dich nicht motiviert bekommst?

    Dann stelle Dir folgende zwei Fragen:

    1. (a) Wo bist Du und (b) wo möchtest Du hin?

    2. Wie ist diese Entfernung zwischen den beiden Punkten (a und b) zu überwinden?
    (Welche Schritte müssen unternommen werden)


    Du legst die Spielregeln fest – 5 Tipps die Dir helfen Deine Ziele zu erreichen

  • Mach Dir klar, ob Du es für Dich tust. Und für niemand anderen.

  • Kümmere Dich um Deine Bedürfnisse. Wenn es Dinge gibt die Dir im Weg stehen, räume auf.

  • Freunde Dich mit dem Rand der Komfortzone an, nur so kannst Du etwas erreichen. Ehe Du Dich versiehst, wirst Du es lieben etwas zu tun, dass Dich herausfordert.

  • Plane Schritt für Schritt, nur so kommst du ans Ziel. Niemand beginnt einen Marathon an der Ziellinie. Wenn Du irgendwann zurückschaust, wirst Du erkennen, dass selbst die kleinsten Schritte unfassbar wichtig waren.

  • Nimm Dir Zeit für Dich, reduziere Stress und arbeite hart. Wenn es Dein Traum ist, machst Du es gern.

  • Aber am aller wichtigsten:

    Ändere Dich nicht, weil Du Denkst, Du müsstest irgendwem gefallen. Gehe Deinen eigenen Weg. Nur dann ist er Einzigartig.

    Wenn das, was Du über Dich selbst denkst positiv ist, ist es egal, was irgendwer denkt.

    Es gibt nicht „die eine Karte“ die Dir den Weg weist. Denke vielfältig und groß – handle besonnen und fokussiert.

    Schaue auf Dein Leben, ändere wenn nötig den Kurs und vertraue Dir und dem Prozess.

    Hab’ keine Angst zu versagen. Wer mutig genug ist es zu versuchen, hat schon gewonnen.



    live. love. be yourself.
    Sabrina


    Was sind Deine Erfahrungen mit (un)erfüllten Träumen? Welche Tipps hast Du?


    5 Antworten

    1. Linda
      | Antworten

      Hallo Sabrina,
      die eigene Komfortzone zu verlassen, ist sicherlich für viele Menschen nicht leicht.
      Das kenne ich auch :)
      Das Problem ist nur, dass man kaum etwas erreicht, wenn man das Leben vor sich hinplätschern lässt. Das ist genauso wie beim Sport: Wer nicht außer Atem kommt und keine schmerzenden Muskeln spürt, kann seine Leistung kaum verbessern.

      Viele Grüße
      Linda

      • Sabrina
        | Antworten

        Genau, nur wer sich im Leben, wie auch im Sport, ab und an neue Reize setzt, entwickelt sich weiter.

        Gruß, Sabrina

    2. Christine
      | Antworten

      Hi Sabrina,
      vielen Dank für diesen Post!
      Gerade habe ich einen solchen Tag hinter mir – einen Tag, an dem es 17 Uhr geworden ist, ohne dass ich auch nur eines der vielen Dinge erledigt habe, die ich eigentlich hatte machen wollen… Und das, obwohl mein Blog gerade erst am Start steht. Und ich doch so viel vorhabe damit. Und überhaupt…
      Dein Post hat mir gezeigt, dass es 1. auch anderen ab und an so geht und 2. war es gut zu hören, was man dagegen tun kann. Es tut gut daran erinnert zu werden, dass man manchmal auch mal wieder seine Sinne schärfen muss, sich wieder auf die ureigenen Ziele kalibrieren muss. DANKE dafür!
      LG
      Christine

      • Sabrina
        | Antworten

        Hallo Christine,

        sehr gern. Schön, dass Dir der Artikel gefällt.
        Ich habe unendlich viele solcher Tage hinter mir und bin so froh zu wissen, was der Grund für meine Prokrastinationsanfälle war :)
        Ich freue mich schon, auf Deinem Blog herumzustöbern und wünsche Dir viel Erfolg und den Mut, auch mal die Beine hochzulegen. Ist ja auch verdammt wichtig!

        Gruß, Sabrina

    3. Nadine
      | Antworten

      Hi Sabrina,

      toller Artikel der es genau auf den Punkt trifft. Solche Tage wie in deiner Einleitung hatte ich früher recht oft, mittlerweile zum Glück fast gar nicht mehr. Der Punkt “Angst” ist glaube ich bei vielen sehr stark ausgeprägt… Angst zu versagen, Angst vor dem Spruch deiner Freunde und Familie “Ich hab dir doch gesagt, das klappt eh nicht”, Angst davor, dass der eigene Traum zerplatzt … schade eigentlich, dass wir nicht mehr so sind wie damals als Kinder.. einfach alles versuchen und daraus lernen.

      Richtig schöner Artikel!
      Herzliche Grüße,
      Nadine

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