Entscheidungen treffen. Das Ende von OFFBEAT LIFE?

Entscheidungen treffen. Das Ende von OFFBEAT LIFE?

Eingetragen in: BLOG, HAUTNAH | 9

Entscheidungen treffen. Ein Neuanfang.



Kennst Du das bedrückende Gefühl im Bauch, wenn Du Entscheidungen treffen musst?

Das ewige Hin und Her in Deinem Kopf?

Das Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen?

Die Stunden und Tage die vergehen, während deine Gedanken nur um ein einziges Thema kreisen?


Was sind Entscheidungen?

Entscheidungen sind im Grunde eine Kette aus komplexen Vorgängen, die den jetzigen Zustand von einem Zustand in der Zukunft unterscheiden.

Die Ungewissheit über die Konsequenzen die eine Entscheidung mit sich bringt, ist das, was es am Ende oft so schwer macht den einen oder den anderen Weg zu gehen.



Worum geht es hier – Warum schreibe ich über Entscheidungen?

OFFBEAT LIFE und die Zukunft meines Blogs

Rückblick:

OFFBEAT LIFE ist im Sommer 2013 während des Blog Camps in Berlin entstanden. Durch die grandiose Begleitung von Conni und Sebastian konnte ich schon innerhalb weniger Stunden an meiner Seite basteln, SEO Techniken erfahren und Tipps abgreifen, was einen Blog besonders, einzigartig und zu einer guten Einnahmequelle macht.

Diese Zeit war für mich wahnsinnig spannend, ich war gefüllt mit Elan und habe die nächsten Wochen gebastelt, recherchiert und mir einen Plan gemacht, wie das alles aussehen soll.

Und dann kam mir mein Leben dazwischen

Wie Du ja hier schon lesen konntest, gab es unschöne Dinge in meinem Leben, die erstmal alles andere in den Hintergrund rücken ließen. Ich möchte ganz ehrlich mit dir sein – es war eine beschissene Zeit.

Aber wie es mit den Dingen in unserem Leben so ist, sie passieren nicht ohne Grund.

Identitätskrise

Der unweigerlich eintretende Zustand. Da ich während und nach meinem Zusammenbruch alles über den Haufen warf was mich vorher stützte, fühlte ich mich an einem gewissen Punkt dieses Prozesses völlig fehl am Platz in meinem eigenen Leben.

Mit dieser Unsicherheit kam auch das Hinterfragen von OFFBEAT LIFE immer mehr in den Fokus.

Was vorher so klar und überzeugend schien, war für mich jetzt nicht mehr greifbar und schon gar nicht umsetzbar.

Ich habe mich selbst und meine Gedanken sowie Handlungen ständig hinterfragt und es dauerte einige Zeit bis ich dort angekommen bin, wo ich heute stehe.

Schritt für Schritt

Jetzt kann ich sagen, dass diese Zeit notwendig und all das was passiert ist, richtig war.

Ich bin unwahrscheinlich dankbar für diese Momente, besonders für die ganz schmerzhaften.

Denn das was nach dem Tief kam, ist das, was jetzt ist. Als sich die Wolken verzogen konnte ich endlich, endlich sehen was und wer ich bin.

Und damit wird auch dieser Blog immer klarer.

Ursprünglich sollte sich hier alles viel mehr um meine Leidenschaft, das Reisen drehen.

Doch durch die oben genannten Umstände und neben meinem Wissensdurst was Lebensoptimierung angeht, fand das auf dieser Seite nicht wirklich Platz.

Und auf ein wischi-waschi Ding mit tausend Themen habe ich keinen Bock.

Zukunft

Was wird sich hier ändern?

OFFBEAT LIFE steht für:

  • Leben
  • Lieben
  • Du selbst sein


  • Und genau darum wird es hier in Zukunft noch viel stärker gehen.

    Ich möchte gern noch mehr auf Themen eingehen, die mir geholfen haben, als ich tief in der S*****e steckte. Es soll um ein Leben gehen, dass Du selbstbewusst, stark und mutig leben kannst.

    Du sollst zu Dir stehen können, zu allem was Du bist und zu allem was Du sein möchtest.

    Welche Rolle dort neben der psychischen auch die physische Komponente spielt, möchte ich dir gern in weiteren Beiträgen zeigen.

    Ich habe mich die letzten Wochen irgendwie immer davor gescheut, es so endgültig festzulegen, einen Strich zu ziehen und den Blog noch einmal thematisch etwas einzugrenzen. Aber jetzt, wo ich den Schritt gehe, fühlt es sich richtig an.

    Und dann warst da Du

    Für mich stand also fest, ich ändere hier nochmal etwas.

    Wie aber kommuniziere ich es mit meinen Lesern? Muss ich das überhaupt, oder kann ich das nicht klammheimlich alles über die Bühne bringen?

    Ja das hätte ich wohl machen können, wäre vielleicht auch echt gar nicht schlimm gewesen.

    Wofür ich hier aber auch stehen möchte, ist Transparenz.

    Auch ich ringe mit Entscheidungen und wälze in meinem Kopf Möglichkeiten hin und her und das nicht wenig.

    Also habe ich lange überlegt was ich mache, bis ich heute morgen durch einen Blogbeitrag von Bloggen für schlaue Frauen auf meine Lösung kam. Sie schrieb einen Artikel, der sich auf einen Post von Zielbar bezieht.

    Der Artikel von Zielbar kurz und knapp: Andreas und sein Team haben sich überlegt eine BLOGPARADE ins Leben zu rufen, in der die guten Vorsätze für den eigenen Blog und Tipps für die Leser und andere Blogger enthalten sind.

    Ich habe also gelesen und gelesen und plötzlich stand für mich fest:

    Super Idee, ich reflektiere mich und meinen Blog auch, indem ich an der BLOGPARADE teilnehme.
    Etwas Neues in 2015, ein wenig aus der Komfortzone raus und los.


    Der Anstoß für diesen Post und der letzte Schritt in meiner Entscheidungsfindung.

    Entscheidungen treffen & umsetzen

    Was braucht es, um Entscheidungen treffen zu können?

    1. Leidensdruck

    Ohne das Bedürfnis, etwas ändern zu wollen (das aus einem Umstand der Unzufriedenheit entsteht), werden keine Entscheidungen getroffen.

  • Es gehört also auch immer ein wenig Schmerz dazu.
  • Du lässt etwas zurück und der Ausgang der Entscheidung ist ungewiss.
  • Es könnte alles schief gehen, alles schlimmer werden.
  • Es könnte alles gut gehen, alles besser werden.
  • Aber wer weiß das schon, richtig?

  • 2. Angst

    Ungewissheit birgt Angst.

    Hier kommt also die Ungewissheit mit ins Spiel. Sie hält Dich an dem Jetzt Zustand, warnt Dich vor möglichen Szenarien in der Zukunft und lässt Dich zögern, abwägen und zweifeln.

    Aber Angst ist etwas wunderbares. So lange Du Dich nicht davor scheust, sie zu untersuchen.

  • Woher kommt sie?
  • Wie realistisch ist sie?
  • Was ist das schlimmste, das passieren könnte?

  • Welche Möglichkeiten hast Du, um sie zu mindern? (Recherchen zu Deiner Entscheidung, Gespräche mit anderen, aber vor allem: Was sagt Dein Gefühl, wenn Du Dir Zeit nimmst in Dich reinzuhören?)

    3. Mut

    Hab’ keine Angst vor der Angst. Es scheint irgendetwas in Dir zu geben, das gehört werden will, das raus muss. Lass es zu.
    Es kann Dich nur voranbringen, Du hast die Chance daran zu wachsen.

    Ich hatte noch vor einem Jahr wahnsinnigen Schiss davor, mich mir selbst und meinen Probleme zu stellen. Weil ich nicht den Schlüssel für die Lösung darin sah.

    Aber da ich an einem bestimmten Punkt einfach keine Wahl mehr hatte, hat sich mein Körper genommen was er brauchte.

    Soweit muss es bei Dir ja nicht kommen. Habe den Mut, Dein Leben in die Hand zu nehmen und stehe souverän zu Dir und Deinen Entscheidungen.

    4. Stärke

    Kennst Du das Gefühl, eine Entscheidung getroffen zu haben und plötzlich fällt diese ganze Last von Dir?

    Ist der Schritt nämlich erstmal getan und der Nebel des Zögerns vorüber, öffnen sich ganz neue Möglichkeiten und Wahrnehmungen. Plötzlich geht es nämlich nicht nur um das

    „Aber was ist wenn?“ sondern um das „Wie kann es jetzt weitergehen?“

    Und auf diese Frage lassen sich so viel besser Antworten, Möglichkeiten und Wege finde.



    Was nehme ich mir für OFFBEAT LIFE vor?

  • Zu mir zu stehen
    1. Mit allem was ich bin.
      Um mit dieser Seite die Message zu verbreiten, wie wichtig das ist.
  • Beiträge zu schreiben, für die ich mich begeistern kann.
    1. Nur so sind die Beiträge echt, nur so werde ich mir und Dir gerecht.
  • Für Dich da zu sein
    1. Ich möchte Dir helfen; Dir Werkzeuge an die Hand geben, Dein bestes Leben zu leben.
      Was immer Dich bewegt, sag es mir.
      Wozu willst Du mehr lesen? schreib mir!


    Es ist mir ein Bedürfnis, dass Du so glücklich und zufrieden bist, wie es geht.

    Du weißt nun also in welche Richtung sich OFFBEAT LIFE bewegen wird. Aber was ist mit meiner anderen Leidenschaft, dem Reisen?

    Die letzten Wochen habe ich meinen Schlafrhythmus völlig über den Haufen geworfen und habe regelmäßig bis halb zwei gearbeitet. An einer neuen Website. Ich bin schon total aufgeregt und freue mich, sie Dir bald zeigen zu können.

    Du haderst mit Entscheidungen, hast vielleicht auch einen eigenen Blog und weißt nicht so genau, wie es weitergehen soll?

    Meine Tipps für Dich:

  • Abstand nehmen.
    1. Beschäftige Dich wenn möglich, zwei drei Tage oder auch etwas länger überhaupt nicht mit dem Thema.
      Manchmal hilft es, einen Schritt zurück zu treten, eine neue Perspektive einzunehmen und mit ausgeruhtem Kopf und Auge auf eine Situation zu schauen. Das kann echt Wunder bewirken.
  • Ehrlich sein.
    1. Stehe zu Dir Selbst. Ich kann es nicht oft genug sagen. Egal was Du machst. Sei Du selbst, sei einzigartig, verrückt, anders, originell.
  • Mutig sein.
    1. Probiere neue Dinge. Das Jahr steht vor Dir. Es ist alles möglich. Verknüpfe Dich mit Menschen. Raus aus dem gemachten Nest, rein ins Abenteuer.


    live. love. be yourself.
    Sabrina



    Ich hoffe, dieser Post hat Dir gefallen und Du konntest daraus etwas für Dich mitnehmen. Schreib mir was Du denkst.

    Was nimmst Du Dir für Deinen Blog in 2015 vor?

    Kannst du gut Entscheidungen treffen? Wenn ja, wie gehst Du dabei vor?

    Du willst auch an der BLOGPARADE teilnehmen? Hier geht’s lang.

    9 Antworten

    1. Jens @Sir Apfelot
      | Antworten

      Hallo Sabrina! Ein schöner Beitrag. Es ist spannend, die anderen Beiträge zur Blogparade zu lesen… ich dachte erst, die meisten gehen alle “die gleiche Richtung”, aber sie sind alle unterschiedlich und sehr persönlich! Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Blog! Schön, dass du weitermachst. ;o)

      • Sabrina
        | Antworten

        Hallo Jens,

        vielen Dank für Dein Kommentar. Mir ist auch schon aufgefallen, dass viele sehr kreativ an die Aufgabe rangegangen sind. Find’s auch super, dass sich so viele daran beteiligen.

        Dir auch weiterhin viel Erfolg,

        Gruß, Sabrina

    2. Linda
      | Antworten

      “OH NEIN!” habe ich gedacht, als ich deine Überschrift bei Feedly gelesen habe!
      “Das wäre echt zu schade, wenn der Blog schließen würde.”

      Als ich dann ungefähr bei der Mitte des Textes angekommen war, hat sich meine Meinung geändert.
      “Okay, anscheinend hat Sabrina diesen Blog gebraucht, damit er sie ein Stück im Leben begleitet. Diese Phase ist nun vorbei und der Blog kann gehen.”

      Aber nun am Ende angekommen bin ich echt froh! Dein Blog bleibt :)
      Ich finde gar nicht schlimm, dass das hier kein Reiseblog ist.
      Ehrlich gesagt, habe ich ihn nie als Reiseblog empfunden.
      Für mich war er schon immer das, was er jetzt werden soll ;)

      Liebe Grüße
      Linda

      • Sabrina
        | Antworten

        Hi Linda,

        tausend Dank für deinen Kommentar und für deine lieben Worte.

        Das Thema Reisen wollte ich irgendwie immer da mit reinquetschen, weil es ein großer Teil meines Lebens ist.
        Aber das findet nun woanders Platz und ich bin froh, dass ich diesen Blog und die Plattform für all die anderen Themen habe, die mich ebenso berühren und beschäftigen.

        Ganz viele Grüße

    3. Vera Nentwich
      | Antworten

      Hallo Sabrina, deine Worte sprechen mir aus der Seele. Ich habe im letzten Jahr auch viel ausprobiert und gesucht, wohin mein Blog gehen sollte. Mein Vorsatz in der Blogparade ist daher auch, mich mehr zu fokussieren. Mal sehen, wie es wird.
      Herzlichen Gruß,

      Vera

      • Sabrina
        | Antworten

        Hallo Vera,

        vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich finde das auch vollkommen ok, wenn man an einer bestimmten Stelle im Prozess nochmal etwas die Richtung ändert. Das ist besser, als mit einem unguten Gefühl im Magen weiterzumachen.

        Alles Gute für Dich,

        Sabrina

    4. Jörg Schimke
      | Antworten

      Hallo Sabrina,
      deinen Beitrag zur Blogparade finde ich klasse: Er ist so persönlich und von Innen heraus. Mein Artikel ist ja sehr “Blog-technisch”. Deine ganz andere Herangehensweise finde ich sehr anregend. Ich werde mir mal ansehen, was mein bloggen mit mir zu tun hat und umgekehrt.
      Gruß
      Jörg

      • Sabrina
        | Antworten

        Hallo Jörg,

        vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Mal schauen wie meine “andere Herangehensweise” so bei dein Zielbar Autoren ankommt. ;)
        Ich freue mich auf jeden Fall Teil dieser erfolgreichen Blogparade zu sein. Es ist Wahnsinn wie viele sich daran beteiligt haben und ich finde, jeder Artikel ist für sich toll geworden.

        Alles liebe, Sabrina

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