Mein eigener Blog – meine Motivation

Mein eigener Blog – meine Motivation

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Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben. — Franklin Delano Roosevelt




Blog? bloggen?
Was ist das überhaupt alles?

Vor gar nicht so langer Zeit hab ich mir genau diese Frage gestellt, denn ich hatte von all dem überhaupt keinen Plan und war der Meinung, dass das bloggen nur etwas für Leute ist, die viel Zeit und Geld in ihre “Fashion” stecken und dann genau darüber schreiben. Asche auf mein Haupt – da ist soo viel mehr zu entdecken.



Wie bin ich zum bloggen gekommen?

Eines Nachmittags, das muss im Frühjahr 2013 gewesen sein, war ich eingemummelt auf meiner Couch mal wieder am grübeln.

“Was mach ich nur mit meinem Leben? Soll ich doch nochmal studieren gehen?! Wie kann ich vereinbaren, das zu machen, worauf ich Bock habe, ohne unter der Brücke schlafen zu müssen weil ich keinen müden Cent verdiene?!”.
..das Übliche.

Mein Kopf rauchte mal wieder, meine Gedanken bauten bunte Türme, die von meinem vermeintlichen Realismus schnell zum Einstürzen gebracht wurden.
“Alles Kokolores!”, schrie es aus der hinteren Ecke meines Hirns, “lern was anständiges, quäl dich da halt durch, andere machen es ja auch.”
So!

Doch ich konnte und wollte mich damit einfach nicht mehr zufrieden geben, es musste doch irgendetwas geben, dass mich glücklich macht und was mich nicht 8 Stunden am Tag an einem Ort sein ließ, an dem ich einfach nicht sein will.

So surfte ich weiter durchs Netz, prokrastinierte da so’n bisschen rum und bin auf eine Seite gestoßen, die so ziemlich alles verändert hat!

Es war die Seite einer Backpackerin, die auf der ganzen Welt zu Hause ist und von ihrem PC aus arbeitet und Geld verdient. Eine digitale Nomadin. Boah!


Ich war geflasht! So richtig!

Die halbe Nacht habe ich damit verbracht mich durch ihre Beiträge zu lesen und es war jede schlaflose Minute wert.
Sie sprach mir aus der Seele.
Ich durchwanderte Emotionen von: “Hell Yeah!” bis hin zu: “Schade, dass ich das nicht auch kann”.

BÄÄM!!
Genau da ist er, der Satz der hätte alle meine Türme wieder zum Einstürzen bringen können.

Doch in diesem Fall war es anders, irgendwas ließ mich nicht los, ich war auf dem richtigen Weg, war angefixt, hab mich belesen, alles aufgesaugt was es zu dem Thema aufzusaugen gab und war voll euphorisch.


Motivation! Motivation!

Trotz der augenöffnenden und mir aus dem Herzen sprechenden Worte, die ich in den folgenden Tagen in diversen Blogs las, war es nicht immer einfach, neben der Arbeit noch Zeit aufzubringen um an dem Thema dranzubleiben.

Aber die Euphorie blieb, wollte bemerkt und gesehen werden.

Ein absolut empfehlenswertes Buch war in diesem Fall Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Tim Ferriss. Ein must read für alle, die ihr Leben umkrempeln wollen, oder nach Auswegen aus dem Hamsterrad suchen!

Auch wenn ich nicht alles umgesetzt habe was in diesem Buch steht, ist es doch ein absolutes Goldstück in meinem Bücherregal. Es hat mich ziemlich aus meiner eingefahren Sichtweise unserer Gesellschaft rausgeholt und mir klar gemacht, was ich wirklich möchte und warum es so wichtig ist, seine Träume zu leben.



weitere Motivationen sind für mich:

– ortsunabhängig und selbstbestimmt zu arbeiten

– mein eigener Chef zu sein

– mich aus dem (für mich) einengenden System der Arbeitswelt befreien

– aufwachen wenn ich wach werde und nicht, wenn der Wecker klingelt

– passives Einkommen zu generieren

– für mich selbst Geld zu verdienen und nicht für irgendeine Firma, hinter der ich im schlimmsten Fall nicht mal stehe

– mich nicht ein ganzes Jahr auf lächerliche 30 Tage Urlaub freuen zu “dürfen”, nur um danach wieder im Hamsterrad zu landen

Wenn das nicht Motivation genug ist!

Doch wie stelle ich das jetzt an?!



Blog Camp BER

Dann kam der Entschluss, ich will meinen eigenen Blog!

Mir war klar, wenn ich das mache, dann richtig.

Also habe ich es richtig gemacht und bin zum Blog Camp nach Berlin gefahren. 2 Tage haben uns Conni von Planet Backpack und Sebastian von Off The Path in einer angenehmen Runde mit allem versorgt was es braucht um den eigenen Blog aufzubauen, zu designen und an den Start zu bringen.

Es war schon auch n bisschen cool, dort zu sitzen und Conni von Planet Backpack und Sebastian von Off-The-Path zuzuhören wie sie aus dem Nähkästchen plaudern, wo ich doch vorher ihre beiden Blogs so in mich aufgesogen habe.
Also, Blogadresse angemeldet, Brainstorming gemacht und erstmal mit WordPress angefreundet.

Mittlerweile gibt es das Blog Camp als Onlinekurs. Geniale Sache! Schau mal rein, wenn du lernen willst, erfolgreicher Blogger zu werden.


Hier der Link zur Seite: Blog Camp


Was lange währt…

Nach den 2 sehr erfolgreichen und intensiven Tagen ging es für mich leider nicht direkt los, erstmal musste ich etwas emotionalen Ballast loswerden und mir Zeit frei schaufeln um nebenbei mein Projekt aufzubauen.

Aber ich habe das Ziel nie aus den Augen verloren und auch wenn ich lange sehr wenig dafür getan hab, ich wusste, dass ich es will. Dass die Zeit kommt, meine Zeit!

Und jetzt sitze ich hier und tippe diese Zeilen und werde fast ein wenig melancholisch wenn ich zurückdenke. Nicht, weil ich irgendetwas bereue, sondern weil es so scheint, als hätte ich meinen Weg endlich gefunden.





Hast auch du einen Blog und möchtest deine Erfahrungen mit mir teilen?
Wie bist du zum bloggen gekommen? Hinterlasse mir einen Kommentar, ich freu mich drauf!




live. love. be yourself.
Sabrina


2 Antworten

  1. Vanessa
    | Antworten

    Hallo Sabrina,
    habe beim Lesen selber ne richtige Gänsehaut bekommen ;) Ich finde mich in deinen Zeilen selber so wieder. Ich habe auch eines Nachts vorm Laptop gesessen und war genauso geflasht haha. Jahrelang habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, wie ich “mehr” aus meinem Leben machen kann. Noch ein Studium? Doch wieder ein anderer Job? Habe mich dann selbstständig gemacht, allerdings stationär mit Ladenlokal, und irgendwann einsehen müssen, dass mein Fernweh und der Wunsch nach noch mehr Freiheit noch größer sind als gedacht. Und dann kam besagte Nacht.
    Seitdem arbeite ich voller Motivation an meinem “neuen, selbstbestimmten Leben” und bin jedes Mal aufs neue geflasht, wenn ich andere treffe oder kennenlerne die ihr eigenes Ding machen.

    Ich bin mir sicher, dass wir es rocken werden! Tschakka!! :)

    Liebe Grüße, Vanessa

    • Sabrina
      | Antworten

      Hallo Vanessa,

      vielen Dank für dein Kommentar und deine motivierenden Worte.

      ..und ist es nicht großartig zu sehen, wie Schritt für Schritt die Idee von besagtem selbstbestimmten Leben in die Tat umgesetzt wird? Wahnsinnig aufregend! Seit ich mich mit dem Thema beschäftige, sehe ich überall diese aufblühenden Geschichten von Menschen, denen es ähnlich geht. Das macht unglaublich Mut.

      Ich drücke uns die Daumen, wir sehen uns auf dem Weg dorthin ;)

      Viele Grüße, Sabrina

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